Viel zu viel und doch zu wenig
Unser Gesundheitssystem bietet nur scheinbar eine optimale Versorgung. Wie schnell es gehen kann, in eine Fehlversorgung hineinzuschlittern, wird an vielen Beispielen deutlich: So werden wir hierzulande von einer wahren Antibiotikawelle überrollt.
Alten Menschen werden häufig mit 12 Arzneimitteln und mehr pro Tag wahre Medikamentencocktails verabreicht, obwohl zumeist auch gut die Hälfte ausreichen würde. Die Deutschen sind auch noch Weltmeister beim Operieren: die Rate bei Schilddrüsen-OPs ist beispielsweise 4- bis 6-mal höher als in vergleichbaren westlichen Ländern.
Was jedoch in Praxis und Klinik immer mehr fehlt, ist Zeit – Zeit für Gespräche mit den Patienten.
Viel zu viel und doch zu wenig wendet sich an Experten und Patienten gleichermaßen. Ausgehend von konkreten und zum Teil aufrüttelnden Fallbeispielen wird faktenreich gezeigt, welchen Herausforderungen sich alle Beteiligten ‒ Ärzte, Patienten, aber auch die Politik ‒ stellen müssen, um einer solchen Fehlversorgung entgegenzuwirken.
Unser Gesundheitssystem bietet nur scheinbar eine optimale Versorgung. Wie schnell es gehen kann, in eine Fehlversorgung hineinzuschlittern, wird an vielen Beispielen deutlich: So werden wir hierzulande von einer wahren Antibiotikawelle überrollt.
Alten Menschen werden häufig mit 12 Arzneimitteln und mehr pro Tag wahre Medikamentencocktails verabreicht, obwohl zumeist auch gut die Hälfte ausreichen würde. Die Deutschen sind auch noch Weltmeister beim Operieren: die Rate bei Schilddrüsen-OPs ist beispielsweise 4- bis 6-mal höher als in vergleichbaren westlichen Ländern.
Was jedoch in Praxis und Klinik immer mehr fehlt, ist Zeit – Zeit für Gespräche mit den Patienten.
Viel zu viel und doch zu wenig wendet sich an Experten und Patienten gleichermaßen. Ausgehend von konkreten und zum Teil aufrüttelnden Fallbeispielen wird faktenreich gezeigt, welchen Herausforderungen sich alle Beteiligten ‒ Ärzte, Patienten, aber auch die Politik ‒ stellen müssen, um einer solchen Fehlversorgung entgegenzuwirken.
| ISBN | 9783437240614 |
|---|---|
| Autoren | Schmid, Raimund (Herausgeber) |
| Copyright-Jahr | 2021 |
| Auflage | 1 |
| Format | Buch |
| Trim | 170 x 240 mm |
| Imprint | Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH |
| Seitenzahl | 368 |
| Veröffentlichungsdatum | 15 Jan 2021 |
| Lagerstatus | IN STOCK |
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A ÜBERVERSORGUNG
I Krankheitsübergreifende systembedingte Fehlversorgung
1 Zu viele Patienten werden im falschen Krankenhaus behandelt: Wie muss die stationäre Versorgung künftig aussehen?
2 Zu viele unkoordinierte Mkamentencocktails im Alter: Wie kann die Arzneiflut eingedämmt werden?
3 Geregelte Transition mit Fallmanagement: Was wir vom Berliner Transitions-Programm lernen können
4 Unterversorgung in Kinderkliniken: Wie chronisch kranke Kinder unter mangelhaften Strukturen und Ressourcen leiden
5 Schnelle Diagnosen, Medikalisierung und Therapieflut bei Kindern: Plädoyer für eine behutsame Medizin
6 Zu viele funktionelle Therapien und Heilmittel im Kindesalter: Warum viel nicht immer viel hilft und was sich ändern muss
7 Eltern chronisch kranker Kinder: Zu viele Versorgungsdefizite zulasten der Lebensqualität
II Krankheitsspezifische Fehlversorgung
8 Warum im Erwachsenenalter zu viele Antibiotika verabreicht werden
9 Zu viele PSA-Tests? Die Tücken der Prostatakrebs-Früherkennung
10 Mammografie- und Hautkrebs-Screening: Zu viele falsch positive Befunde und zu wenig differenzierte Aufklärung
11 Müdigkeit: Erhebliche Fehlversorgung bei der Abklärung des Symptoms
12 Fehlversorgung konkret: Zu viele Herzkatheteruntersuchungen und Koronarinterventionen?
13 Überbehandlungen von älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: Plädoyer für ein altersgerechtes hausärztliches Management
14 Überversorgung durch Ultraschall der Schilddrüse: Wie können Patienten mit Schilddrüsenknoten besser diagnostiziert werden?
15 Über- und Fehlversorgung in der Diabetes-Behandlung: Sitagliptin und Insulin-Analoga
16 Praxismanagement Schwindel zur Eindämmung der Überversorgung: Systemische und politische Aspekte
17 Zu viele Behandlungen zur falschen Zeit: Effiziente Logopädie zum richtigen Entwicklungszeitpunkt
18 Zu viele dicke und adipöse Kinder und Jugendliche: Wie Defizite bei der Rehabilitation und Nachsorge beseitigt werden können
19 Zu viel Alkohol in der Schwangerschaft: Wie wir ein weit unterschätztes Problem effektiv angehen müssen
20 Kindergesundheit in der Digitalisierung: Hohes Risiko durch Exzesse und Defizite
B UNTERVERSORGUNG
III Krankheitsübergreifende systembedingte Fehlversorgung
21 Zu wenig Steuerung von Patienten: Vom hohen Nutzen der hausärztlichen Steuerung in der ambulanten Medizin
22 Uns gehen die Fachkräfte aus! Was passieren muss, um dem Personalmangel entgegen zu wirken
23 Zu wenige akutgeriatrische Versorgungsangebote – viel zu knappe Ressourcen und falsche Anreize
24 Pflegende Angehörige: Zu wenig beachtete Säulen im Versorgungssystem
25 Zu wenig politische Kindermedizin: Wo bleibt die Child Advocacy?
26 Seit Langem überfällig: Mehr Rechte für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung
27 Komplexe Erkrankungen bei Kindern: Warum Behandlungen oft viel zu kurz greifen
28 Zu wenig schulärztliche Beratung für entwicklungsgefährdete Kinder: Woran es für eine gelingende Schullaufbahn mangelt
29 Transition ins Leben: Warum die pränatale Prävention zu kurz kommt
30 Nachhaltige Ungleichheit: Warum Kinder aus bildungsfernen Familien deutlich schlechtere Entwicklungschancen haben
IV Krankheitsspezifische Fehlversorgung
31 Zu wenige gut abgestimmte Versorgungsformen: Vorbild Kardiologie-Vertrag Baden-Württemberg
32 Osteoporose: Große Behandlungs- und Vorsorgelücken
33 Weit unterschätzt: Nichtmedikamentöse Therapieoptionen bei chronischen Erkrankungen im Erwachsenenalter
34 Über- / Fehlbehandlung des Diabetes mellitus Typ 1 im Krankenhaus – getriggert durch DRG-System
35 Schlaganfallnachsorge: Aufklärung und Prävention lassen arg zu wünschen übrig
36 Wie wir das Potenzial der Humangenetik für die Diagnostik und die personalisierte Medizin besser nutzen können
37 Unzureichende Jungengesundheit: Warum Jungs eine qualifiziertere Jungenmedizin brauchen
38 Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter: Musterbeispiel für fehlendes Versorgungsmanagement in der Psychosomatik
39 Aus dem Blickfeld: Versorgung von Kindern mit psychisch erkrankten Eltern
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